Am Dienstag war Sören Voigt gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen des Arbeitskreises für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz bei der VNG und im Energiepark Bad Lauchstädt zu Besuch.
Sören Voigt: „Die deutsche Industrie gerät durch hohe Energiepreise und eine anhaltende Rezession zunehmend unter Druck. Im Energiepark Bad Lauchstädt, der auch den Titel eines 'Reallabors der Energiewende' trägt, wird per Elektrolyse aus Windstrom grüner Wasserstoff erzeugt. Pro Jahr sollen in Bad Lauchstädt rund 27 Millionen Kubikmeter Wasserstoff erzeugt werden. Spätestens ab 2030 soll sich das System selbstständig tragen."
Der Vorsitzende des Arbeitskreises, Kay Ritter, meint: „In der aktuellen Rezession dürfen wir die Industrie nicht mit Ideologie allein lassen. Wir brauchen künftig auch Wasserstoff-Projekte, die sich wirtschaftlich tragen und den Unternehmen helfen, ihre Kosten zu senken. Für uns geht es nicht um Luftschlösser, sondern um die Sicherung von Tausenden Arbeitsplätzen in der Region.“
Die CDU-Energiepolitikerin Ina Klemm betont: „Grüner Wasserstoff ist kein Selbstzweck, sondern muss zum Standortvorteil werden. Im Energiepark Bad Lauchstädt wird derzeit die gesamte Kette erprobt – von der Erzeugung bis zur Einspeisung in das Netz der chemischen Industrie. Unser Ziel ist und bleibt eine Energieversorgung, die nicht nur sauber, sondern vor allem wettbewerbsfähig für unsere Betriebe ist.“
Damit die Sektorenkopplung gelingt, brauchen wir: Bezahlbare Energiepreise für den Mittelstand. Planungssicherheit beim Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur. Den Abbau regulatorischer Hürden für Reallabore.
Für uns als CDU steht fest: Wir unterstützen weiter solche Projekte, damit Mitteldeutschland auch in schwierigen Zeiten ein starkes industrielles Herz bleibt.
Die VNG AG mit Sitz in Leipzig ist ein Importeur und ein europaweiter Großhändler von Erdgas sowie Infrastrukturbetreiber mit den Geschäftsbereichen Handel und Vertrieb, Transport, Speicher, Biogas und Digitale Infrastruktur.