Anlässlich des Holocaust-Gedenktags hat Sören Voigt an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert und die Bedeutung einer aktiven und verantwortungsvollen Erinnerungskultur betont. Auschwitz steht wie kein anderer Ort für den Massenmord an Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma sowie vielen weiteren Verfolgten des NS-Regimes. Mehr als anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder wurden dort ermordet.
Vor 81 Jahren befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz. Dieser Jahrestag mahnt eindringlich, die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht zu vergessen und Lehren für Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Sören Voigt sagt dazu: „Wir erinnern nicht aus Gewohnheit, sondern aus Verpflichtung. Das Gedenken an die Opfer des Holocausts ist Maßstab dafür, wie ernst wir es mit Demokratie, Rechtsstaat und Menschlichkeit meinen.“
Sören Voigt unterstrich, dass Erinnerung nicht allein rückwärtsgewandt sein dürfe, sondern immer auch Verantwortung für das heutige gesellschaftliche Miteinander bedeute. Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit müsse entschieden entgegengetreten werden – im Alltag, in der politischen Debatte und in der Bildungsarbeit.
Der Holocaust sei kein fernes Kapitel der Geschichte, sondern eine bleibende Mahnung, die Würde jedes Menschen zu achten und demokratische Werte aktiv zu verteidigen. Eine lebendige Erinnerungskultur trage dazu bei, junge Generationen zu sensibilisieren und das Fundament einer offenen, rechtsstaatlichen und solidarischen Gesellschaft zu stärken.
Unter dem internationalen Motto #WeRemember wird weltweit dazu aufgerufen, ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten.